Aufzeichnung · Podcast · 2024
F.A.Z. D:ECONOMY: Ist der Zug in der KI wirklich schon abgefahren?
Im Podcast der F.A.Z. spreche ich kurz vor der Rise of AI 2024 über Deutschlands Rückstand bei Künstlicher Intelligenz, die Abhängigkeit von amerikanischer Technologie und einen Staat, der Kunde werden muss, damit Innovation in die Anwendung kommt.
01 — Eckdaten
Auf einen Blick.
| Format | Video-Podcast „D:ECONOMY“ der F.A.Z. |
|---|---|
| Gastgeber | Alexander Armbruster, F.A.Z. |
| Veröffentlicht | 10. Mai 2024 |
| Sprache | Deutsch |
| Dauer | 44 Minuten |
02 — Aufzeichnung
Das Video.
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Kapitel
Direkt zur Stelle.
- 0:33 Wie kamst du zur KI-Konferenz?
- 2:14 Was ist Singularität?
- 10:20 Warum ist die Forschung in der Industrie so schlecht?
- 12:11 Muss die Industrie eigene KI-Sprachmodelle haben?
- 15:07 Warum ist Sprache so wichtig?
- 19:33 Digitaler Staat
- 21:30 Föderalismus
- 22:41 Staatsreform
- 24:01 KI-Hubs
- 26:10 KI-Nation Deutschland
- 28:14 Kritik am Staat
- 30:52 Mehr Seiteneinsteiger in die Politik
- 33:18 Chancen der KI
- 38:44 Kritik an großen Sprachmodellen
03 — Kernthesen
Was ich sage, mit Zeitmarke.
- Wir werden von den USA dominiert, die bei KI mit Faktor 10 bis 30 besser finanziert sind. China ist die klare Nummer zwei, Deutschland spielt mit Japan im Mittelfeld.Im Video ab 4:51 ansehen
- Sprachmodelle sind politisch und Instrumente der Kulturbewahrung, weil sie künftig unsere Texte, Schulbücher und Weiterbildung prägen.Im Video ab 13:54 ansehen
- Ein einzelnes europäisches Unternehmen mit rund 100 Millionen Kapital kann gegen OpenAI mit 11 Milliarden nicht bestehen. Wir liegen mehrere Jahre zurück und bräuchten zehn, zwanzig oder dreißig solcher Firmen mit deutlich mehr Kapital.Im Video ab 16:41 ansehen
- Unser Engpass ist nicht Forschung, sondern der Transfer in die Anwendung. Dafür muss der Staat selbst digitalisieren und zum Kunden werden; in China ist der Staat meist der erste Kunde.Im Video ab 24:33 ansehen
- Der deutschen Industrie fehlt das Vertrauen, Daten entlang der Lieferkette zu teilen. Die Autoindustrie sollte sich mit ihren rund 2.000 Lieferanten als gemeinsames Ökosystem verstehen.Im Video ab 39:09 ansehen
„Wir verlieren nicht die Leute, weil sie nicht in Deutschland leben wollen. Wir verlieren die Leute, weil der deutsche Staat wie Sand im Getriebe für jeden Unternehmer und Forscher ist.“ Fabian Westerheide, F.A.Z. D:ECONOMY, 2024, ab 25:53
Stand heute
Was ich heute anders sehe.
2024 habe ich eigene europäische Sprachmodelle gefordert. Heute halte ich das Rennen um die großen Modelle für entschieden. Europas Chance liegt in domänenspezifischen Anwendungsmodellen, nicht in der Wiederholung fremder Wetten.
Transkript und Quelle
Zum Nachlesen.
Das vollständige Transkript ist auf YouTube unter dem Video über „Transkript anzeigen“ abrufbar.
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Keynote-Thema: Deutschland als KI-Nation Keynote-Thema: USA, China, Europa: Technologiemacht
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