Aufzeichnung · Podcast · 2026
Crypto im Kontext: Wohin die KI-Wertschöpfung wandert
Mit zwei Investoren spreche ich über den aktuellen KI-Investitionszyklus: ob es eine Blase ist, wo entlang der Kette von Chips über Rechenzentren bis zur Software die Margen liegen und wohin sich die Wertschöpfung verlagert, wenn die Infrastruktur steht.
01 — Eckdaten
Auf einen Blick.
| Format | Video-Podcast „Crypto im Kontext“, Folge 34 |
|---|---|
| Gastgeber | Anton Werner und Martin Bechter |
| Veröffentlicht | 14. August 2026 |
| Sprache | Deutsch |
| Dauer | rund 1 Stunde 28 Minuten |
02 — Aufzeichnung
Das Video.
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Kapitel
Direkt zur Stelle.
- 00:00 Intro & Vorstellung
- 01:32 Fabians Weg
- 07:40 Was ist KI? Geschichte, Durchbrüche & warum es keine Blase ist
- 27:27 Die Wertschöpfungskette: Chips, Energie, Rechenzentren & Software
- 35:44 Gesellschaft im Wandel: Staat, Arbeitsmarkt, Bildung & Gesundheit
- 54:46 Souveränität & Europa
- 1:05:59 Krypto als Anlageklasse
- 1:10:09 Konvergenz KI × Krypto
03 — Kernthesen
Was ich sage, mit Zeitmarke.
- Der KI-Markt ist keine Blase, sondern für mich der größte Boom, mit Blasen in einzelnen Sektoren. Anders als zur Dotcom-Zeit werden reale Rechenzentren gebaut, und das Geld verschiebt sich aus Budgets, die an anderer Stelle sinken.Im Video ab 13:04 ansehen
- Es gibt keinen reinen Verdrängungswettbewerb zwischen großen Modellen und Open Source, sondern einen Modellmix in jedem Unternehmen: ein günstiges Modell für Routine, das beste Modell für Forschung und hohe Komplexität.Im Video ab 18:27 ansehen
- Alles, was als Daten in den Rechner hinein- und wieder herausgeht, lässt sich automatisieren. Der Markt für Wissensarbeit wird sich deshalb stark zentralisieren, bis hin zum Investment Banking, das auf wenige Häuser zusammenschrumpft.Im Video ab 25:14 ansehen
- Derzeit stecken rund 90 Prozent des Geldes in der physischen Infrastruktur, auf der Softwareebene ist noch nichts entschieden. Wie bei Eisenbahn und Strom entsteht der größere Markt danach, wenn Intelligenz so günstig ist, dass sie überall verfügbar ist.Im Video ab 32:46 ansehen
- Souveränität ist für mich eine Frage der Kritikalität: Marketingtexte können über eine amerikanische Schnittstelle laufen, Patente und Finanzdaten brauchen eine KI, bei der die Daten in Deutschland bleiben. Eine solche Strategie ist Chefsache.Im Video ab 55:45 ansehen
Im Gespräch geht es auch um Krypto und einzelne Unternehmen als Anlage. Nichts davon ist eine Anlageempfehlung.
„KI ist wie Strom. Überall, wo Strom ist, fließt irgendwann Intelligenz durch.“ Fabian Westerheide, Crypto im Kontext, 2026, ab 34:42
Transkript und Quelle
Zum Nachlesen.
Das vollständige Transkript ist auf YouTube unter dem Video über „Transkript anzeigen“ abrufbar.
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